Grippeimpfung – warum früh impfen hilft

Die Grippeimpfung kann Leben retten

Bekannt ist die Grippeimpfung mittlerweile wohl überall. Doch die wenigsten Menschen nutzen sie auch. Dabei empfehlen Experten, dass alle Menschen, die besonders gefährdet sind, eine solche Grippeschutzimpfung vornehmen sollten. Besonders gefährdet sind Personen, die älter als 60 Jahre sind, da mit zunehmendem Lebensalter die eigenen Abwehrkräfte teils deutlich sinken. Außerdem sollten sich alle Personen mit der Grippe Impfung impfen lassen, die sehr viel mit anderen Menschen zu tun haben. Beispiele hierfür sind Lehrer, Verkäufer, Busfahrer und viele mehr. Denn die Ansteckungsgefahr ist enorm, durch die Grippeimpfung kann man nicht nur sich selbst vor einer Ansteckung schützen, sondern auch die Menschen, mit denen man in Berührung kommt. Wichtig ist die Grippeschutzimpfung auch, wenn man Reisen in ferne Länder unternimmt. So ist in Asien die Vogelgrippe weit verbreitet, man könnte sich also mit dieser infizieren. Die Grippe Impfung schützt zwar nicht vor der Vogelgrippe selbst, wohl aber davor, dass sich das Vogelgrippe-Virus mit einem menschlichen Influenza Virus vereint und eine weitere tödliche Bedrohung darstellt.


Die Grippeimpfung kann nicht vor Erkältungen schützen. Diese werden von mehr als 200 verschiedenen Viren ausgelöst, die Grippeschutzimpfung wirkt lediglich gegen die drei Influenza Viren nach Typ A, B und C. Die Influenza Viren verändern sich jedes Jahr sehr stark, so dass die Grippe Impfung jährlich wiederholt werden muss. Anzuraten ist die Grippeimpfung noch vor der Grippesaison, also zwischen September und November.

Die Grippeimpfung beinhaltet Totviren, also Influenza Viren, die die Krankheit nicht mehr auslösen können. Im Allgemeinen setzt der Schutz der Grippeimpfung etwa nach 14 Tagen ein. Eine einmalige Grippeimpfung im Jahr reicht völlig aus, besondere Zeitabstände zu anderen Impfungen sind nicht zu beachten. Die Grippeimpfung ist ebenfalls sehr verträglich, insbesondere an der Einstichstelle kann es aber zu Hautrötungen und entsprechenden Reaktionen kommen. Wer sich beim Warten auf die Grippeimpfung im Wartezimmer mit einer Erkältung angesteckt hat, sieht diese häufig als Nebenwirkung, was jedoch falsch ist.

Zusatzinfo: Physiotherapie